Export durchführen

Wie bereits unter GIS-Nb spezifische Layer erwähnt, wird der Export nach GIS-Nb über das Formular "Antragsteller (Gebietsgrenze)" gestartet.

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  1. Öffnen Sie das Formular.
  2. Suchen Sie das Gebiet, welches Sie exportieren möchten, falls mehrere im Projekt enthalten sind.
  3. Klicken Sie auf das Menü "Bearbeiten".
  4. Im Menu klicken Sie auf "GIS-NB Export".

Einstellungen im Export Dialog

Nachdem Sie auf "GIS-NB Export" geklickt haben, erscheint das folgende Fenster.

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Bitte warten Sie bis die Fördervorhaben geladen sind. Dies kann einen kurzen Moment dauern. Im oberen Bereich können Sie über das Auswahlmenu festlegen, welche Version der GIS-Nb und welche Phase Sie exportieren möchten.

Im Bereich "Fördervorhaben" können Sie festlegen, welchen GIS-Nb Zustand die Objekte eines Fördervorhabens im Export haben sollen. Hier kann gewählt werden, ob der Zustand, welche am Objekt eingestellt ist verwendet werden soll, ob die Objekte als "Neubau" oder "Bestand" (vor Ausbau vorhanden) oder gar nicht exportiert werden sollen.

Schließlich können Sie noch entscheiden, ob nur Objekte, welche einen bestimmten Status haben, exportiert werden sollen. Dabei gilt zu beachten, dass es zu Fehlern kommen kann, wenn dadurch kein zusammenhängendes Netz entsteht. Es stehen die Status zur Auswahl, welche in der Tabelle TC_STATUS eingetragen wurden.

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Nachdem Sie die Einstellungen wie gewünscht getroffen haben, klicken Sie auf "Weiter". Dann erreichen Sie den zweiten Schritt des Exportassistenten- "Erweiterte Einstellungen".

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Sie können über das erste Auswahlmenü bestimmen, wie die Kabellänge ermittelt wird. Entweder verwenden Sie die über die Linie ermittelte Länge, die "CAD-Länge" oder Sie können auch die im Formular eingetragene Nutzerlänge zu Grunde legen oder aber Sie verwenden die ermittelte "CAD-Länge" plus die eingetragene Länge der Kabelreserven.

Das zweite Auswahlmenü dient der Auswahl der "Richtung der Netzverfolgung". Bitte belassen Sie dies in der Regel bei der "Automatischen Erkennung". Die Option könnte dann interessant werden, wenn sehr wenige Anschlusspunkte exportiert werden sollen.

Sie können entscheiden, ob die Dämpfung berechnet werden soll oder die Dämpfungswerte aus dem GIS-NB Reiter des Gebäudeformulars verwendet werden sollen. Bitte beachten Sie, dass bei der Berechnung alle LWL Komponenten auch einen Wert für die Dämpfung eingetragen haben sollten.

Wenn Sie den Haken bei "Übereinanderliegende Linien zusammenfassen" setzen, werden Rohre und Kabel mit gleicher Geometrie und gleichen Attributen zu einer Linie zusammengefasst. Diese Einstellung ist mit einem Export des zusätzlichen Attributes "Bezeichner" inkompatibel.

Der Haken bei "Bauten ohne Netztechnik exportieren" führt dazu, dass alle Strukturen (Masten, Schächte, Schränke, Ziehschächte, etc.) exportiert werden. Unabhängig davon ob diese einen LWL-Abschluss oder eine LWL-Muffe enthalten. Wenn der Haken entfernt wird, werden nur die Strukturen exportiert, mit denen Netztechnik verknüpft ist.

Die Option "Netztechnik und zugehörige Bauten exportieren" gibt es bei allen Exporten nach GIS-Nb 4.0 oder höher. Wenn man diese Option aktiviert, dann werden zusätzlich zur Netztechnik, auch die Strukturen als einzelner Punkt exportiert. Laut GIS-Nb 4.0 scheint dies nicht erforderlich zu sein, dies ist aber Interpretation.

Mit der Option "Layer "Endverbraucher" erstellen" kann man diesen in jeder Phase mit erstellen. Der Layer Endverbraucher wird dann, wenn er gemäß GIS-Nb benötigt wird jedoch unabhängig von dieser Option erstellt.

Setzen Sie den Haken bei "Zuweisung neuer IDs", werden die Export-IDs beim Export alle neu gesetzt. Dies ist nach Phase zwei nicht mehr ratsam, da die IDs sich eigentlich von der Bewilligung bis zum Verwendungsnachweis nicht mehr ändern sollen.

Sind die Optionen, wie gewünscht gesetzt, nutzen Sie den "Weiter" Knopf um auf Seite drei des Assistenten zu gelangen.

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Hier können Sie Attribute festlegen, die zusätzlich zu den geforderten Attributen nach GIS-Nb mit exportieren möchten. Nach Rücksprache mit den Projektträgern ist es auch kein Problem zusätzliche Informationen mit abzugeben, die zusätzlichen Layer sind aber besonders zur Kontrolle und bei Rückfragen nützlich um die exportierten Objekte leichter zu identifizieren.

Wenn Sie festgelegt haben, ob und welche zusätzlichen Attribute Sie exportieren möchten, dann nutzen Sie den Button "Weiter" um die letzten Einstellungen für den Export zu treffen.

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Damit Sie den Export starten können, müssen Sie ein Verzeichnis angeben, in welchem die Dateien gesichert werden. Unabhängig davon, ob Sie als Exportformat Shape, GeoJSON oder beides wählen, entstehen immer mehrere Dateien. Diese haben als Dateinamen den Namen des Layers in den GIS-Nb und die passende Dateiendung. Beachten Sie dies bei der Auswahl des Zielverzeichnisses.

Des Weiteren können Sie entscheiden, ob die Liste mit Warnungen und Fehlern, die nach dem Export angezeigt wird, auch automatisch mit in diesem Verzeichnis abgelegt werden soll.

Starten Sie den Export dann, indem Sie auf den Knopf "Fertig stellen" klicken.

 

Kabel- und Rohrlängen

Sollten Sie in den NET Optionen die Option "Rohrlängen automatisch neu berechnen" deaktiviert haben. Erscheint ein Dialog, welcher Sie fragt ob die Kabel- und Rohrlängen vor dem Export neu berechnet werden sollen. Wenn Sie dies bestätigen, wird der entsprechende Arbeitsablauf ausgeführt und die Kabel- und Rohrlängen entsprechend aktualisiert, bevor der Export durchgeführt wird.

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