LWL-Kabel teilen

Wird bei Bauarbeiten ein Kabel gekappt, müssen die Kabelabschnitte wieder verbunden werden. An dieser Stelle wird in der Örtlichkeit eine Reparaturmuffe gesetzt. Alle Fasern der nun getrennten Kabel werden in der Muffe durchgespleißt.
Mit dem Arbeitsablauf "LWL-Kabel teilen" hat der Nutzer die Möglichkeit, eine (Reparatur-)Muffe zu digitalisieren. Das an dieser Stelle vorhandene Kabel wird automatisch geteilt. Die so entstandenen Kabelabschnitte mit den Fasern werden automatisch in der Muffe gespleißt.

Soll an einem geplant aufgetrennten Kabel ein neuer Abzweig eingefügt werden, kann eine entsprechende Muffe verwendet werden, an welcher der neue Kabelabschnitt eingebunden wird.

Ablauf

Starten Sie den Arbeitsablauf im Arbeitsablauf-Explorer > LWL-Arbeitsabläufe > LWL-Kabel teilen über einen Doppelklick, aus dem Kontextmenü oder den Button Button_Ausführen.png im rechten unteren Bereich des Arbeitsablauf-Explorers:

Kabel teilen_LWL_Arbeitsablauf_starten.png

oder im Formular Trasse bzw. Rohr im jeweiligen Kontextmenü zum Kabel:

Kabel teilen_LWL_Kontextmenü_starten.png

oder im Formular LWL Kabelabschnitt im Menü "Bearbeiten":

Kabel teilen_LWL_Menüeintrag_starten.png

Hinweis
Wurde der Arbeitsablauf aus einem der Formulare heraus gestartet, ist das Kabel automatisch ausgewählt. Dann geht es weiter bei Punkt 3.

Es öffnet sich der Arbeitsablauf zum Kabel teilen:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_geöffnet.png

1. Es kann ausgewählt werden, wie die Objektauswahl erfolgen soll:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Objektauswahl.png

a) Das Kabel kann in der Grafik gewählt werden.
b) Das Kabel kann aus dem Formular übernommen werden.

Hinweis
Aktuell können keine Kabel geteilt werden, die in Rohren mit eigener Geometrie liegen. Das Kabel muss in einer Trasse liegen. Ebenso können keine Kabel mit fehlerhafter Geometrie oder Kabel, die als Mehrfachlinien erzeugt wurden, geteilt werden.

2. Die Einträge können hinzugefügt bzw. entfernt werden.

3. Es kann die Aktion zum Teilen gewählt werden:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Aktion zum Teilen.png

a) Das Kabel kann geteilt werden, ohne dass eine Muffe oder ein Abschluss erzeugt wird.
b) Eine neue Muffe ohne Attribute und Kassetten kann erzeugt werden.
c) Ein neuer Abschluss ohne Attribute und Kassetten kann erzeugt werden.
d) Eine vorhandene Muffe/Abschluss kann aus der Grafik oder aus dem Formular gewählt werden:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Prototyp.png

In dem Fall werden die Attribute Typ und Status sowie die Kassetten, Spleiße und Splitter aus dem Prototyp in die neue Muffe/Abschluss übernommen.

e) Es kann eine Muffe/Abschluss gewählt werden, die in der Element-Bibliothek definiert ist.

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Elementbibliothek.png

f) Das Kabel kann an einer bestehenden Muffe/Abschluss auf dem Kabelweg geteilt werden. In dem Fall muss anschließend das bestehende Gerät gewählt werden:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Bestehende Muffe_Abschluss wählen.png

Folgende Verbindungstypen sind möglich:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Verbindungstyp.png

4. Mit dem Button "Ausführen" startet die Auswahl des Trennpunktes, an dem das Kabel geteilt und ggf. die Muffe/der Abschluss erzeugt werden soll (Ausnahme: Wurde die Option "An bestehendem Gerät teilen" gewählt, muss kein Trennpunkt mehr ausgewählt werden).

Bei den Optionen "Vorhandenen Prototyp wählen" oder "Aus Elementbibliothek wählen" folgt eine Abfrage, nach welchem Schema die Spleiße in der neuen Muffe bzw. dem neuen Abschluss erzeugt werden sollen - entweder analog zum Prototyp oder nach einem Standard-Spleißplan einfach durchnummeriert:

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Abfrage Spleißplan.png

Nach erfolgreicher Durchführung wird noch ein abschließender Feedback-Dialog angezeigt, welche neuen Objekte erzeugt wurden (Kabel, Muffen/Abschlüsse, Kassetten und Spleiße):

Arbeitsablauf_LWL-Kabel teilen_Feedback-Dialog.png

Ein Blick in die Spleißübersicht zeigt, dass die Fasern der Kabelabschnitte entsprechend der gewählten Vorlage gespleißt wurden.

Hinweis
Der Prototyp der Muffe/Abschluss muss in Aufbau und Art die Anzahl der Fasern der Kabelabschnitte verarbeiten können.