Projektvalidierung

Mit der Projektvalidierung kann ein Cluster oder das gesamte Projekt gezielt auf fachliche, topologische und datenbezogene Unstimmigkeiten geprüft werden. Die Funktion hilft dabei, fehlende Pflichtangaben, fehlerhafte Verknüpfungen, unplausible Benennungen und Topologieprobleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

Die Funktion eignet sich besonders vor Qualitätsprüfungen, vor Datenexporten, vor Übergaben an nachgelagerte Prozesse und immer dann, wenn die Datenkonsistenz eines Planungsstands abgesichert werden muss.

Geöffnet wird die Projektvalidierung auf der Registerkarte NET in der Gruppe "Objekte bearbeiten"

Proj_Validierung_Regkarte NET_starten.png 
Es öffnet sich folgender Dialog:

Proj_Validierung_Dialog_Cluster wählen.png

(1) Dort gibt es die Möglichkeit ein bestimmtes Cluster zu wählen. Wurde kein Cluster gewählt, wird die Validierung für das gesamte Projekt durchgeführt.

Die Validierungen sind thematisch in 3 Gruppen gegliedert:
   (I) Datenprüfungen
   (II) NET Engineering
   (III) TKI NET Build

Die Validierung kann für alle Gruppen, einzelne Gruppen bzw. Untergruppen oder einzelne Prüfungen durchgeführt werden.

Innerhalb der Datenprüfungen (I) gibt es den Bereich "Datenprüfungen für NET Engineering".

Proj_Validierung_Dialog_Bereich_Datenprüfungen.png

Der Bereich "Datenprüfungen für NET Engineering" (II) ist wiederum unterteilt in die Bereiche:

FernmeldeLageplanLWL-NetzStatus-Konsistenz
KX Kabel ohne ZuordnungKX KabelabschnittsendenPostleitzahl der Gebäude 


Im Bereich "NET Engineering" (II) können Kabel auf ihre Kabelendpunkte geprüft werden.

Im Bereich "TKI NET Build" (III) können spezielle Prüfungen für Trassen, Rohre und Gebäude durchgeführt werden, bevor die Daten exportiert werden.

Proj_Validierung_Dialog_Bereich_NET Build.png

Im unteren Bereich können mit einem Klick 

(2) alle Prüfungen aktiviert werden,
(3) die Validierung gestartet oder
(4) der Dialog geschlossen werden.

Proj_Validierung_Dialog_unten.png

Während der Validierung kann der Vorgang jederzeit abgebrochen werden:

Proj_Validierung_Dialog_unten_während Validierung.png

Nach dem Suchen der Probleme werden die Ergebnisse nach Validierungsbereichen gruppiert angezeigt. Grün markiert werden Prüfungen, in denen kein Fehler aufgetreten ist. Rot markierte Bereiche sind Prüfungen, in denen Fehler aufgetreten sind. 

Proj_Validierung_Dialog_Fehler_Färbung.png

Diese rot markierten Prüfungen lassen sich aufklappen, um die einzelnen Meldungen im Detail zu prüfen.

Proj_Validierung_Dialog_Fehler_Auflistung.png

Je nach Prüfung unterscheiden sich die Meldungen:

Proj_Validierung_Dialog_Fehler_Auflistung_versch Meldungen.png

Jede Fehlermeldung verweist auf ein betroffenes Objekt.

Für die Gruppen und einzelnen Meldungen lässt sich ein Kontextmenü öffnen:

GruppeEinzelmeldung
Proj_Validierung_Dialog_Fehler_Auflistung_Kontextmenü_Gruppe.png
Proj_Validierung_Dialog_Fehler_Auflistung_Kontextmenü_Einzelobjekt.png


Über das Kontextmenü einer Meldung kann das Objektformular geöffnet werden. Je nach Konfiguration kann das Objekt zusätzlich in der Karte hervorgehoben oder darauf gezoomt werden. 

Darüber hinaus unterstützen Tooltips bei der Einordnung einzelner Prüfungen und Meldungen.

Ein Warnsymbol bedeutet nicht automatisch einen technischen Fehler in den Daten. Häufig weist es auf fehlende Attribute, unvollständige Verknüpfungen oder auf Abweichungen von Benennungsregeln hin.

Fehlerbehebung

Empfohlene Vorgehensweise bei der Fehlerbehebung

  1. Führen Sie die Validierung zunächst für das gesamte Cluster aus.
  2. Beginnen Sie mit Meldungen, die auf fehlende Verknüpfungen, Topologiefehler oder ungültige Geometrie hinweisen.
  3. Bearbeiten Sie anschließend Pflichtattribute und Benennungsfehler.
  4. Starten Sie die betroffenen Validierungen erneut, um die Korrektur zu verifizieren.
  5. Dokumentieren Sie bei wiederkehrenden Meldungen, ob es sich um Datenfehler, Modellierungsfehler oder projektspezifische Sonderfälle handelt.

Eine erneute Ausführung nach jeder Korrekturrunde ist sinnvoll. So lässt sich schnell erkennen, ob Folgefehler verschwunden sind oder ob weitere Objekte betroffen sind.